FilmFestival Cottbus
Das FilmFestival Cottbus – Festival des osteuropäischen Films ist ein jährlich stattfindendes Festival in Cottbus. Das Festival findet seit 1991 jeweils im November eines Jahres statt und gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellen Spielfilmproduktionen des gesamten mittel- und osteuropäischen Raumes. Im Zentrum der verschiedenen Programmsektionen stehen die Wettbewerbe Spielfilm sowie Kurzspielfilm. Internationale und nationale Festivaljuries vergeben beim FilmFestival Cottbus jährlich 15 Preise, die mit einem Gesamtwert in Höhe von 67.000 Euro dotiert sind. Der »Hauptpreis für den besten Film« ist mit 18.000 Euro dotiert und geht in gleichen Teilen an den Regisseur und den Produzenten des Films. Seit dem Jahr 2003 erhalten die drei Hauptpreisträger des Festivals neben dem Preisgeld auch eine Preisskulptur aus Glas, die den Namen Lubina (sorbisch: die Liebreizende) trägt. Geschaffen wird diese Skulptur - jeweils als Unikat - von Glaskünstlerin Beate Boldender.
Prägend für das Gesamtprofil des jeweiligen Festivaljahrgangs ist der Fokus, der in jährlichem Wechsel ausgewählte filmische Regionen in einem breiteren Kontext darstellt. Nachdem sich das FilmFestival Cottbus in den vergangenen Jahren mit den EU-Neulingen Polen (2002), Tschechien (2004), Ungarn (2005) sowie Rumänien und Bulgarien (2006) beschäftigte, stehen seit dem Jahr 2007 Kulturräume im Mittelpunkt des Interesses. Im Jahr 2008 wird der filmische Schwerpunkt unter dem Titel »Neues Kino aus dem Baltikum« auf dem östlichen Ostsee-Raum liegen, insbesondere auf den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, aber auch auf den Ostsee-Anrainer Polen und Russland sowie Finnland und Schweden.
Termin
11. — 16.11.08